Eigentlich wollte ich in den Fruehling, eigentlich…
Freitag fuhren wir los, stroemender Regen in Rotterdam, der Wind blies boese und der Himmel zeigte sein Gesicht in schoenem schwarz. Macht nix, dachte ich mir, auf Terschelling scheint die Sonne, wie das auf Inseln eben so ist.
Nach 45 Minuten mit dem Speedboot (ich hatte mich vorsichtshalber mit Vomex vorbereitet – wer mich kennt, weiss auch warum) kamen wir also auf dieser lieblich kleinen Insel im Norden Hollands an: windig, kalt. Macht nix, denke ich mir, wird schon.
Ferienwohnung gesucht und gefunden, Gepaeck da hin und dann raus. Mal sehen, was man unternehmen kann. Bisschen spaziert und dann in den ansaessigen Strandpavillion. SONNE! Draussen sitzen, Leffe Blonde schluerfen, sonnen. Abends kurz heim, Stuendchen schlafen (wurden dann mehr), nachts wieder raus, spazieren und dann Kneipe. Halb drei erster Tag vorbei. Wunderbar, denk ich mir, so kann es weitergehen.
Dann kam das boese Erwachen: ausser Gewitter und Wirbelsturm hatten wir die folgenden Tage wirklich jedes Wetter.
Macht nix, denk ich mir, machen wir eben das Beste daraus. Das haben wir dann auch gemacht. Es war ein superschoener Urlaub, was an den Bildern hoffentlich erkennbar ist. Die Insulaner sind liebenswert und gastfreundlich, womit ich nicht den zahlenden Gast meine. Selbst bei Hagel- und Schneesturm hat dieses kleine Fleckchen Erde einen besonderen Charme (Radfahren bei dieser Witterung ausgenommen, das muss nicht unbedingt nochmal). Das Essen war schmackhaft, das Bier sueffig und der terschellinger Likoer sehr lecker.
Diese Insel sieht mich wieder – demnaechst im Sommer.