taniza.de - langweilig war gestern

28.05.2008

Orthorexia nervosa und Anorexia athletica

von taniza in UEBER MICH

Es gibt Tage, da komme selbst ich vergnuegt aus der Praxis meines Haus- und Hofgastroenterologen heraus.

Seit Jahren wohnt nun dieser Untermieter – MC – in mir, ich habe bestimmt alles durch, was der Markt der Pharmaeitelkeiten und die Homoeopathie hergiebt: Pillen, Tropfen, Infusionen, Nadeln im Ohr und sonstwo, Oekotrophologen, Kochbuecher (geschrieben von Ernaehrungsberatern, die sich damit allenfalls eine goldene Nase verdienen, aber nichts positives fuer den Betroffenen damit bewirken), Diaeten, Bakterien, usw…

Bewegung war quasi nicht moeglich, die Gelenke sind miterkrankt.

Zur heutigen Untersuchung wuerde ich dennoch jeden Tag gehen (vorausgesetzt, das Gespraech nimmt taeglich diesen Verlauf)! Schoen war es zu hoeren, einfach alles zu Essen, was ich moechte – man(n) wuerde den guten Verlauf ja nicht leugnen koennen und ich solle bloss weiter taeglich eine Tafel meiner Lieblingsschokolade in mich stopfen. Bewegen solle ich mich auch einfach nach Lust und Laune, nur bitte nicht soviel und auch nicht uebermaessig.

Herrlich!

Danach machte er mich auf die im Titel genannten Krankheiten aufmerksam und darauf, dass ich (sollte ich wirklich mein Wohlfuehlgewicht erreichen wollen) ja nicht auf die neue Macke “supersportlich-superschoen” reinfallen soll. Selbst bis gestern gesunde Menschen wuerden ihm die Taschen fuellen, weil sie meinen, sich durch diese Wohlstandskrankeheit “Perfektus” krank machen zu muessen. Ich solle lieber weiter gluecklich sein und geniessen.

Herr Doktor, ich freue mich auf naechste Woche.

Darauf eine R…Sp..XXL!


19.05.2008

Mein Freund – ein Romantiker³

von taniza in PRIVATES

Seit meinem Osterurlaub, bzw. den Tagen davor und danach, welche ich in Rotterdam verbrachte, bin ich ein grosser Fan vom groessten niederlaendischen Kulturgut** der Schnultze: Frans Bauer! Wir traellern beispielsweise alle immer wieder gerne seinen grossen Hit “Buenos dias weisse Taube”.

Heute dann der Knaller, speziell fuer mich gesucht:

Wie romantisch…

**(Anmerkung vom Freund: das Groesste niederlanedische Kulturgut schlechthin ist Andre Hazes)

Nachtrag: da das Filmchen nicht so recht will, hier der Link.


04.05.2008

Tagebuch – Kurzurlaub bei der Koenigin

von taniza in PRIVATES

Wir haben (vielmehr sind wir noch dabei) ein paar wunderschoene Tage in Rotterdam verbracht:

Am Mittwoch kamen wir am fruehen Nachmittag an. Gepaeck in die Wohnung und dann ab zur Fete fuer die erste Dame des Landes. Schoene Stimmung, hatte viel von Tollwood. Mit den Jungs vier Stunden durch die Stadt gelaufen, Pommes und Frikandel gefuttert, viel Musik und Leute gucken. Danach voellig erledigt wieder zurueck. Lukas will kochen, wir duerfen nichts mehr machen, ausser Urlaub.

Donnerstag war Jordtag. Fruehstueck war schon gemacht (Wow! erst Abendessen, dann noch das). Mittags mit dem Wassertaxi ins Hotel New York, dort Kuchen und heisse Schokolade mit viel Sahne geschlabbert. Leider kam Regen – macht gar nichts, wir waren im Museum fuer Fotografie. Danach – die Sonne kam zurueck – noch durch Rotterdam. Lukas will kochen, wir duerfen nichts mehr machen, ausser Urlaub.

Freitag war das Fruehstueck schon gemacht. Die Jungs konnten sich nicht einigen, wohin es geht. Haben wir dann uebernommen: Jord und Leon waren auf dem Euromast, Lukas und ich in der Sonne. Besser fuer die unten stehenden Passanten, da Lukas mit Sicherheit seinen Mageninhalt wieder nach oben gebracht haette. Die durch Leon entstandenen Bilder sind ihm genug, so kennen wir Rotterdam nun auch aus der Luft. Danach sind wir zur Kirmes gegangen. Lukas will kochen, wir duerfen nichts mehr machen, ausser Urlaub.

Samstag war das Fruehstueck schon gemacht. Danach STRAND, MEER und viel SONNE!! Sandburgen gebaut, selbstgemachte Leckereien gefuttert – viel Spass und richtiges Urlaubsgefuehl! Ich habe fuer Sonnenschutz bei allen gesorgt, mich selbst leider vergessen. Jord und Leon waren danach noch beim Drachensteigen, leider nicht genug Wind. Lukas will kochen, wir verdonnern ihn zu Urlaub.

Heute ist Sonntag, das Fruehstueck war schon gemacht. Keiner will gehen, weil die Sonne so herrlich vom Himmel lacht. Mal sehen, wie das Wetter im schoenen Duesseldorf ist. Nun heisst es einpacken und Abmarsch.

Wir fanden es wunderschoen und bedauern das Ende dieser herrlichen Urlaubstage.