Düsseldorf…
… hat nun – amtlich belegt – einen neuen Einwohner. Die Frauen der Engerstrasse 21a (und auch die Kinder, insbesondere meine) freuen sich sehr ueber den Mann im Haus. Willkommen Herr Swart!
… hat nun – amtlich belegt – einen neuen Einwohner. Die Frauen der Engerstrasse 21a (und auch die Kinder, insbesondere meine) freuen sich sehr ueber den Mann im Haus. Willkommen Herr Swart!
Nachdem wir alle dachten nun fast fertig zu sein, kam Jord am Freitag auf die gloreiche Idee, den letzten Buchsbaum aus dem Beet zu holen… GRAESSLICH! Fuenf Stunden gebuddel! Nun ist der Garten aber noch ein Stueck groesser und heller geworden.
Gestern haben Lukas und Jord angefangen, die zukuenftige Rasenflaeche umzugraben – der Wettstreit um den Mann mit den meisten Rueckenschmerzen des Tages geht gleich weiter – vielleicht geht es heute ein wenig besser, da es geregnet hat.
Die Schmerzen haben sich bisher fuer uns alle gelohnt, ein kleines Paradies mitten in der Innenstadt. Und keiner haette gedacht, dass wir von Jord zu all diesen Aktionen angestachelt werden. Wir haetten (was die gruende Hoelle betrifft) immer den leichteren Weg genommen.
Bilder sind in der Gallery, hoffentlich bald ganz in gruen.
Nachtrag
Dritter Tag im Garten: mit Metallharke wird das letzte Stueck bearbeitet. Die beiden Maenner trotzen dem Wetter und dem Gestein – Tiere, Superhelden!
Leon ist ein Drittklaessler (ein Zeugnis voll des Lobes!), Lukas ist problemlos in die 11. Klasse gekommen.
Der Wecker klingelt leider wieder jeden Morgen um 06:00, der Alltag hat uns wieder.
Passiert ist auch so einiges:
wir sind nun die stolzen Besitzer eines eigenen Gartens! Mindestens 27 Jahre lag der Garten unter unserem Balkon vollkommen brach, das Wort “Garten” war eher unangebracht – “trostloses, verkommenes, von Gestruepp verwuchertes Etwas” passte in beschreibender Form besser.
Nichts desto trotz fragte ich den Hausverwalter, ob wir dieses nicht nutzen koennten (Jord und ich fuellen den Balkon zu zweit vollkommen aus, Garten wollten wir sowieso gerne).
Verwalter sagte “ja” und schickte den Schluessel. Erstmal passierte Nichts, wir waren in Urlaub, usw..
Dann legten wir los, holten ca. !!3 Kubikmeter!! Wurzeln, Efeu, und Unkraut aus dem Gelaende; fanden eine Terasse, welche wir dann komplett entfernt und danach vergroessert haben; schnitten Hecken; faellten Baeume; legten Beete an; fuhren zu Frits und Mei, um Pflanzen zu besorgen (Jan, wir zaehlen auf Dich und Deine Zwiebeln); pflanzten ein, topften um; fanden Tisch und Stuehle und siehe da: wir haben nach zwei Wochen harter Knochenarbeit einen wunderschoenen, kleinen Garten, welcher nur uns gehoert. Wir geniessen das alle sehr (Lukas ausgenommen, er kommt nur runter, wenn der Grill glueht
).
Alle finden unsere Mini-Oase gelungen, Freunde halten sich auch gerne darin auf. Gleich kommen noch Frouwke und Jan vorbei – welche gerade in Duesseldorf-Kaiserswerth im WOMO residieren, auch dort ist man neugierig.
Ausserdem haben wir die Wohnung ziemlich umgestellt; Neues gegen Altes, Altes gegen noch Aelteres getauscht; vieles gefunden, einiges verschenkt.
Bilder kommen gleich…