Düsseldorf…
… hat nun – amtlich belegt – einen neuen Einwohner. Die Frauen der Engerstrasse 21a (und auch die Kinder, insbesondere meine) freuen sich sehr ueber den Mann im Haus. Willkommen Herr Swart!
… hat nun – amtlich belegt – einen neuen Einwohner. Die Frauen der Engerstrasse 21a (und auch die Kinder, insbesondere meine) freuen sich sehr ueber den Mann im Haus. Willkommen Herr Swart!
Ich habe – des Zeitmangels wegen – schon lange nicht mehr geschrieben und hole das hiermit nach:
Im April war einiges los. Am ersten Wochenende ab nach Schagen, Jan hatte Geburtstag. Ich habe endlich den sagenumwobenen Onkel Bram kennen gelernt (ein wirklich reizender, alter Herr). Offensichtlich beruhte die Sympathie auf Gegenseitig, ich wurde zum Geburtstag seiner Frau eingeladen, was Jord und ich gerne angenommen haben. War alles sehr schoen, wenn auch nur ueber eine Nacht.
Ueber Ostern waren wir zwei Naechte in Groningen bei Marie und Peter (ich liebe diese kleine Stadt, die schoenste, welche ich bisher in NL gesehen habe), sind von dort zu Mareye in ihr wunderschoenes, neues Haus gefahren. Dort auch eine Nacht geschlafen. Am Tag der Abreise noch bei Frits vorbeigeschaut, auch diese Tage waren einfach nur schoen.
Am 15. war mein eigener Geburtstag. Lukas war leider in den Ferien. Jord und Leon haben aber einen sehr schoenen Tag fuer mich bereitet: sie backten mir zwei Kuchen, ich bekam eine neue Kamera, ein Liebeslied und noch eine CD; von Leon auch was Schoenes.
19. April kamen Frouwke und Jan, Geburtstagsbesuch nachtraeglich. Jord machte nochmal Kuchen und ein weiterer Wunsch wurde erfuellt. Zeitgleich kam Lukas wieder zurueck: juhu! Dank seiner Idee habe ich nun einen neuen Geldbeutel.
Morgens – wir schrieben den 24. – kam ein Anruf vom Cousinchen, ob wir nicht endlich die Grillsaison 2009 am Rhein eroeffnen wollen. Wetter blieb halbwegs trocken, unsere Kehlen nicht.
Natuerlich tanzten wir in den 1. Mai hinein und das fuer unsere Verhaeltnisse ziemlich zivilisiert.
Erstes Mai Wochenende ab nach Schagen zum Strand, haben Leon und Jord ausgeheckt. Die Bilder sprechen Baende, es war sehr nass. Jan war in Griechenland auf Herrentour, so hatten wir Frouwke ganz fuer uns.
Am 9. Mai kamen Simone und Markus zu uns zu Besuch. Jord und ich haben uns sehr darueber gefreut und hoffen auf Wiederholung.
Letzten Mittwoch kam Frouwke zu Besuch und blieb bis Freitag bei uns. Wir Frauen hatten viel Spass beim Shoppen in der City und beim Kaffee trinken auf der Koe.
Gestern holten wir Jan vom Flughafen ab und brachten ihn zu Frouwke nach Castrop. Auch Hartwig wurde eingesammelt – Annelies und Frouwke empfingen uns mit Sekt und Bier an der Eingangstuer. Alles in Allem auch sehr schoen. Jord und ich entschlossen uns dann bald zur Heimkehr, da Leon allergisch auf die Pottluft reagierte.
Bestimmt habe ich im Eifer des Gefechts einiges vergessen zu erwaehnen. Ach, z.B., dass wir jetzt einen Garten haben, oder aehnliches. Oder, dass die Bude umgestellt ist, Jord meine Troedelsachen erneuert hat, unser Musikcomputer nun wieder laeuft, oder sonstiges. Egal, in den letzten Wochen gab es nur Gutes.
Am Freitag feierte Leon seinen 8. Geburtstag.
Nachdem mich letzte Woche Dienstag die Grippe voll erwischt hatte, nahm Jord das Zepter der Macht in die Hand: er kochte und (noch viel wichtiger) backte ZWEI Geburtstagskuchen und dazugehoerige Muffins.
Leons Wunsch war es, seine Feier im Bobolino zu begehen (Hardy Rudolph, wir haben dich auf der Huepfburg schrecklich vermisst!). Leon und seine Freunde hatten einen Haidenspass, waren nassgeschwitzt und durstig wie Kamele. Wobei ich mich frage, ob Jord und Robert an den Spielgeraeten nicht noch mehr Spass hatten, als die Jungs.
Alles in allem war es fuer Leon ein wunderschoener Tag. Er wurde reich beschenkt, war gluecklich und fiel mir am Abend froh um den Hals.
Die Bilder werden bald im Album veroeffentlich.
Klassische Situation: er hat nebenbei ein Weibchen. Seine Frau weiß es sowieso – schon sehr lange, spielt das Spiel aber mit. Wie kann er sich in Zukunft also “retten”?
Er kauf sich ein neues Handy!!
So ein “Ich-kann-alles-ausser-toasten” Handy gehört ja mittlerweile in vielen Kreisen zum guten Ton. Welche Gefahren gehen denn beim amourösen Stelldichein, bei der Zweitbeziehung oder beim Seitensprung von der Kombination “Misstrauischer Partner” und “Super-Duper-Handy” aus?
Partner, die heimlich die ein- und ausgehenden SMS Lesen oder sich durch die Ruflisten des Handys wühlen um Indizien auf einen Seitensprung zu finden sollten ja beim gewieften und informierten Seitenspringer keine schlaflosen Nächte mehr hervorrufen, welche ihn seit Wochen zu recht alt aussehen lassen.
Aber wie ist es denn mit so “genialen” Zusatzfunktionen wie dem in immer mehr Handys zu findenden GPS-Empfängern? Welche Möglichkeiten bieten diese neuen Smartphones von HTC, Apple und Co. zum unbemerkten Überwachen des Partners?
Handyortungsdienste gibt es ja schon länger. Diese haben aber den “Nachteil” zunächst einmal von zu überwachenden Handy aus aktiviert zu werden und recht ungenau zu arbeiten. Denn die Ortung des Handys hängt von der Anzahl und der Dichte der das Handy umgebenden Funkzellen ab. Je mehr Funkzellen und je dichter das Netz, desto genauer ist die Ortung des Handys. Im besten Fall beträgt die Genauigkeit bei der Funkzellenortung eines Handys aber lediglich ein paar hundert Meter.
Neuere Modelle bringen den GPS-Empfänger, der eine auf ca. 5 Meter genaue Ortung des Gerätes zulässt, gleich mit. Dazu sind die modernen GPS-Chipsätze so empfindlich, das teilweise sogar in Gebäuden eine eingermassen gute Ortung möglich ist.
Und wie kommt die misstrauische Frau nun an die Daten?
Stand-Alone GPS Empfänger haben in Ihrer Software in der Regel eine Tracking-Funktion eingebaut. Dabei werden in Intervallen von z.B. 10 Sekunden die Positionsmessungen im Speicher abgelegt und können später auf einer Karte auf den Meter genau inkl. Angabe des sekundengenauen Zeitpunktes des Aufenthaltes dort dargestellt werden.
Handys können das per Standard (noch) nicht. Die misstrauische Frau muss diese Funktion dem Handy also beibringen und dafür sorgen, das die Ortung vom Handyträger unbemerkt durchgeführt wird. Das lernt Frau im Internet.
Und das ist der Grund, warum das iPhone das bessere Handy für den Seitensprung ist. Es sieht nicht nur besser aus, als die meisten Windows oder Symbian Vertreter. Es verbietet nämlich per Richtline, das Software, die vom Benutzer gestartet wurde, unbemerkt im Hintergrund weiter ausgeführt wird. Wenn auf dem Home-Button geklickt wird, wird eine Benutzersoftware die z.B. aus dem AppStore heruntergeladen wurde, nicht weiter ausgeführt und beendet.
Bei Windows-basierten Handys wie den Geräten von HTC kann jedoch frei verfügbare Software aus dem Internet heruntergeladen werden. Software wie z.B. Garmin Mobile XT ermöglicht dann zuhause das bequeme Nachverfolgen der Aufenthaltsortes. Dazu kommen noch Sicherheitsrisiken wie z.B. die unspektakulär klingende Funktion “automatische Rufannahme”. In Verbindung mit einer auf ein Benutzer-Profil abgestimmten Stummschaltung des Handys hat man damit eine veritabe, fernaktivierbare Wanze in der Jackentasche.
Und darum ist das iPhone nicht nur das schönere, sondern auch das bessere Handy. Zumindest für Leute, die sich aus welchen Gründen auch immer, ganz sicher nicht “tracken” lassen möchten.
Somit ist die Geliebte auch nicht mehr allein die Dumme – seine Frau weiß dann auch nicht mehr, wie und wo gelogen wird.